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Unter Verhaltenstherapie versteht man eine Vielzahl von Behandlungsmethoden, die allesamt auf der Annahme gründen, daß menschliches Verhalten erlernt sei und daher auch wieder verlernt werden könne. Einmal eingelernte Verhaltensweisen können durch geeignete Reize jederzeit in Gang gesetzt werden. Verhalten, das eine positive Verstärkung erfahre (im Sinne einer Belohnung), werde beibehalten. Ausbleibende oder negative Verstärkung (im Sinne einer Bestrafung) führe zu einer Löschung des erlernten Verhaltens. Bei der kognitiven Verhaltenstherapie geht es hauptsächlich um den Prozess der Informationsverarbeitung, der zwischen dem Input (Reizwahrnehmung) und dem Output (Reaktion) stattfindet. Fehler bei der Informationsverarbeitung äußern sich in Form von psychischen Störungen.

Kinder überwinden Ängste mit der Unterstützung starker Erwachsener



Die Kognitive Verhaltenstherapie verwendet kognitive Techniken (unsere Einstellungen, Gedanken, Vorstellungen und Interpretationen betreffend) und verhaltensbezogene Methoden. Vertreter dieser Therapieschule gehen davon aus, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens durch persönliche Erfahrungen und Nachahmung für ihn typische Verhaltensmuster, Einstellungen und emotionale Reaktionsweisen erlernt. Hinsichtlich der Entstehung von Depressionen werden zum Beispiel eine Reihe von charakteristischen Denk- und Verhaltensmustern angenommen, die gemeinsam mit schweren Belastungssituationen zu den entsprechenden Symptomen (Krankheitszeichen) führen. In der Therapie werden problematische Verhaltensweisen, Denkmuster und Einstellungen konkret angegangen. Der Patient lernt dabei, diese zu erkennen und mit Unterstützung des Therapeuten dahingehend zu verändern, dass die Symptome der Erkrankung positiv beeinflusst werden.

 

 

 

 

 

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Eine weitere besondere Art der Verhaltenstherapie stellt die Festhaltetherapie dar, bei der es um die Stärkung des Selbstwertgefühls bei Kindern geht, die noch keinen inneren Halt gefunden haben.

 

Pachamama - Die große Mutter - hält die Erde

 

 

 

 

Traumatisierten Kindern und Jugendlichen kann mittels der EMDR-Behandlung geholfen werden, die von ihnen erlebten schmerzhaften Geschehnisse zu verarbeiten.

 

Das Mond-Auge des Horus

 

 

für ein erfülltes Zusammenleben mit ihren Kindern (PDF-Datei)

Denkst Du an ein Jahr, säe ein Korn !

Denkst Du an ein Jahrzehnt, pflanze einen Baum !

Denkst Du an ein Jahrhundert, erziehe einen Menschen !

(Orientalische Weisheit)